Wieder bereit für den Wahnsinn!

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Es ist mehr als ein Jahr her, dass ich das letzte Mal etwas für Pillenliebe geschrieben habe.  Dieser Blogartikel entsteht aber nicht aus einer Laune heraus. Das war ein Prozess. Pillenliebe hat sich während meines schwarz-roten Sabbaticals verändert – genauso wie ich. Doch ich würde nicht an diesem Samstagmorgen um 6:13 Uhr hier sitzen und diese Zeilen tippen, wenn ich nicht wieder richtig Bock aufs Bloggen und die Saison hätte. Also, Leute: Lasst uns loslegen!

immer noch FAN – und Papa!

Trotz meiner kleinen Auszeit habe ich natürlich das Fan-Sein nicht aufgegeben. Ich war bei jedem Heimspiel dabei und bin der Truppe auch hin und wieder in fremde Stadien hinterher gefahren. Es gab in der vergangenen Saison auch durchaus Spiele (0:2 in Köln!!!), nach denen ich zu meiner Frau gesagt habe: Boah, ich muss was schreiben! Am Ende aber war es mir zu viel Aufwand für das bisschen Leistung. Und wenn ich nicht 100%-ig dahinter stehe, lasse ich es lieber ganz. Das hier ist ja immer noch eine Herzensangelegenheit.

Und in meinem Herz war im August 2017 einfach kein Platz mehr fürs Bloggen. Das beansprucht mein kleiner Sohnemann seit seiner Geburt voll und ganz für sich. Und das ist auch richtig so! Doch auch daran musste ich mich gewöhnen: Mein Herz läuft jetzt außerhalb des Körpers herum und erwischt des Öfteren mal eine Tischkante oder purzelt aus dem Elternbett.

Meistens können wir Schlimmeres verhindern. Manchmal reichen die Superhelden-Reflexe, mit denen wohl alle Eltern ausgestattet sind, aber nicht aus. Dann geht’s in die Notaufnahme. Das gehört dazu. Aber das muss man lernen und Papa-sein bringt einem keiner bei. Deshalb habe ich vor gut einem Jahr entschieden: Jetzt musst du dich auf wichtigere Sachen konzentrieren. Auf die Familie.

Wieder bereit für den wahnsinn!

Jetzt bin ich aber wieder bereit, einen kleinen Teil meines Herzens zeitweise an Pillenliebe zu verleihen. Ich hab wieder Lust aufs Schreiben – und ich hoffe, ihr seid noch dabei! Trotzdem muss ich mich jetzt langsam beeilen, um zur Kernaussage dieses Textes zu kommen. Es ist 6:55 Uhr und kleine Füße auf Holzboden kündigen mir an, dass ich gleich nicht mehr alleine sein werde.

Also: Vorbereitung gut, leider viele Verletzte. Pokalspiel war so lala. Heute Abend wird’s schwer. Schaffen wir schon. Wir lesen uns! 

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