#PillenPost 7. Spieltag: SC Freiburg vs. Bayer 04

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EIn 0:0 ist kein Erfolg

Ein 0:0 in Freiburg darf in unserer Situation nicht als Erfolg bezeichnet werden. Ein Erfolg wäre es vielmehr, wenn die Verantwortlichen endlich mal damit aufhören würden, scheiß Leistungen schönzureden.

Eine längere Analyse gibt’s in den kommenden Tagen im Blog!

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3 Kommentare

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  • Obwohl wir als „Vizekusen“ bekannt sind, sind wir doch Meister im schönreden. Heiko Herrlich sagt nach dem Spiel: „Das war eine sehr engagierte Leistung von uns, wir haben uns den Punkt erkämpft. Darauf können wir weiter aufbauen.“ In der letzten Saison, als wir teilweise fantastische Spiele abgeliefert haben, mahnte Herrlich noch zur Demut. Mittlerweile erinnern mich seine Sichtweisen auf das Spiel seiner Mannschaft an einen Roger Schmidt, kurz vor seiner Entlassung.

    Wenn Herr Völler sagt „Wir haben von den vergangenen sechs Spielen vier gewonnen, einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Das ist eine sehr ordentliche Bilanz „, überkommt mich die Wut. Wir haben nicht in einem der vier gewonnenen Spielen komplett überzeugt. Gegen Düsseldorf war die erste Halbzeit für die Tonne, Mainz haben wir auch nicht gerade aus dem Stadion geschossen und gegen Gladbach, Wolfsburg, Bayern und die zweite Halbzeit gegen Dortmund waren wir einfach unglaublich schwach. Als Herr Völler heute bilanzierte, benutzte er geschickt die zwei gewonnen Spiele im Europapokal und versucht so von unserem 14ten (!) Tabellenplatz abzulenken. Diese Spiele wurden gegen zwei mittelmäßig starke Gegner zwar gewonnen, allerdings alles andere als überzeugend.

    Die einzig bock-starke Halbzeit die ich in dieser Saison gesehen habe war die erste Halbzeit gegen Dortmund. Dort hat man endlich mal das Potenzial, was in diesem Team steckt, gesehen. Heute habe ich keinen Spieler (bis auf Kai Havertz) in Normalform gesehen.Wer das Spiel gesehen hat weiß dass wir noch 10 Stunden hätten spielen können und wir hätten kein Tor erzielt! Freiburg war dem 1:0 ja deutlich näher als wir!

    Des Weiteren geht mir diese Diskussion um die Doppelbelastung bezüglich der Rotation und der Verletzungen auf den Keks. Ich frage mich echt manchmal wieviel Zeit und Gedanken der Herr Völler und Herr Boldt das Jahr über in die Kaderplanung investieren. Leverkusens Kaderplanung dieses Jahr ist so ein bisschen wie eine hingerotzte Hausarbeit, geschrieben am Deadline-Day, in der Hoffnung dass man am Ende knapp besteht. Ich bin ein riesen Fan von den Benders, aber man darf sie einfach nicht als Stammkräfte einplanen, da sie die Hälfte der Spiele fehlen. Ich war sicherlich nicht der einzige der nicht überrascht war von Lars‘ kurzfristigem Ausfall. Die Verantwortlichen sagen „der Kader ist breit genug“, aber jammern wenn Pohjanpalo und Baumgartlinger oder die Benders fehlen. Wenn man die Champions League Plätze als Saisonziel ausruft in einer Saison mit Dreifachbelastung, brauch man einen breiten Kader. Bei Dortmund, Schalke, Leipzig oder Hoffenheim muss man im Training Vollgas geben, um überhaupt einen Kaderplatz zu ergattern! Bei Leverkusen reicht es einfach, Gesund zu sein.

    Besserung ist nicht in Sicht…

    Es tut weh dich so zu sehn, O SVB.

    Ich freue mich darauf, deine Sichtweise zu hören.

    Liebe Grüße,
    Moritz

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